Schöne neue Welt

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch, vielen geht sie zu langsam, manche haben ein komisches Gefühl dabei. Über die Diskussion darüber, was diese Digitalisierung mit uns macht, schrieb kürzlich jemand: Sie sei nun mal nicht aufzuhalten und man wisse, dass sie uns Menschen, ihr Denken und ihr Wesen verändern würde, aber man müsse das Beste daraus machen. Doch wie geht das? Vielleicht hilft hier ein Vorschlag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Broschüre heißt „Smart City Charta; Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten“. Auf Seite 43 steht unter der Teilüberschrift „Post-voting society“ folgender Text: Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen. Ich verstehe diejenigen, die bei solchen Aussichten ein komisches Gefühl haben. 


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